28.9.2014 - ETCC Pergusa

Nach einer langen Auto- und Schiffsfahrt kam Ulrikes Fiesta pünktlich auf Sizilien an. Das letzte ETCC-Rennen fand wie im letzten Jahr in Pergusa statt. Zur Erinnerung: durch ihre Ausfälle auf dem Slovakiaring und in Spa war Ulrikes komfortabler Punktevorsprung in einen 2-Punkte-Rückstand umgeschlagen. Das bedeutete, dass sie beide Rennen in Pergusa gewinnen musste um doch noch den Titel zu erobern.
Am Samstag früh im ersten Test sah es schon gut aus. Ulrike war 0,6 Sekunden schneller als der Tabellenführende Bruckner. Mit 2:08,3 lag die Zeit aber noch etwa 2 Sekunden über der schnellsten Rennrunde aus dem letzten Jahr. Es war also noch Luft nach oben.
Den zweiten Test kurz vor Mittag liess Ulrike dann aus, da zwei Stunden später schon das freie Training auf dem Zeitplan stand.
Das freie Training wurde dreimal mit der roten Flagge abgebrochen und brachte nicht viel Neues. Ganz zum Ende erwischte es auch noch Ulrike, die stehen blieb weil der Fiesta keinen Kraftstoff mehr bekam. Mit einer dreiviertel Stunde Verspätung wurde das Qualifying um 17:45 freigegeben. Man mochte glauben, das schöne Wetter war zu viel für die Fahrer, denn es hatte noch keiner eine volle Runde gefahren da wurde schon wieder mit rot abgebrochen. Um 18:30 wurde dann wieder freigegeben und jetzt ging es langsam los. Ulrike fing wie immer mit alten Reifen an und bewegte sich auf dem 2. Platz, während Bruckner schon früh schnelle Zeiten gefahren war. 4 Minuten vor Schluss langte Ulrike dann richtig hin und fuhr 1,4 Sekunden schneller als Bruckner (2:05,1) und legte gleich noch eine weitere 2:05er nach. Dem hatte Bruckner nichts mehr entgegenzusetzen und Teil 1 der Mission war erfüllt. Die Zeit war gute 2 Sekunden schneller als Ulrikes Quali vom letzten Jahr.
Damit erschöpfen sich dann aber leider die guten Meldungen. Beim Start verlor Ulrike zwei Plätze, konnte aber einen davon in der ersten Runden wieder zurückholen. Schon bald machte aber ein Reifen Probleme und Ulrike fiel langsam zurück. In Runde 9 wurde es dann schlimmer und in der zehnten Runde flog der Reifen auseinander. Ulrike konnte die Runde in der Boxengasse beenden und wurde noch als dritte gewertet.
In Rennen zwei wurde Ulrike dann zu allem Verdruss auch noch auf die letzte Position in der Startaufstellung versetzt und musste sich durch das Hinterfeld kämpfen, während die Konkurrenz vorne enteilte. Letztendlich lief sie wieder als dritte ein mit 10 Sekunden Rückstand.
Als kleines Trostpflaster für den so unglücklich entgangenen Cup Sieg gewann sie aber überlegen die Ladies-Trophy.


Test am Samstag 
Qualifying, die Klassenbesten 
Start Rennen 1 - alle Fiesta wollen nebeneinander durch die erste Kurve und Ulrike hat das Nachsehen (kleines Eckchen vom Auto rechts am Rand) 
Rennen 2 
so richtig fröhlich sieht Ulrike nicht aus 
aber wenigstens gabs ne Pulle Sekt 


11.10.2014 - MSA-Slalom
28.9.2014 - Slalom Ahlhorn