19.5.2012 - 24h Nürburgring

Pierre war kurzfristig ins Team gerutscht und musste in Windeseile noch seine IC-Lizenz besorgen, was ihm Ulrike mit einem Besuch in der DMSB-Zentrale abnahm.
Nach der Abnahme am Mittwoch stand am Himmelfahrts-Donnerstag das erste freie Training und abends dann das 4-Stunden-Qualifying, das bis kurz vor Mitternacht ging, auf dem Programm. 14 Teilnehmer hatten in der SP3T genannt, dabei die beiden LMS-Sciroccos. Beide lagen mit bekannt schnellen Zeiten auf den ersten beiden Plätzen. Sie hatten Zeiten auf dem Konto, die der Düchting-Seat bisher nur auf der kürzeren VLN-Strecke realisiert hatte. Das Team hatte aber auf beiden Autos dieselben vier Fahrer genannt, so dass klar war, dass nur ein Auto für die Gesamtdistanz eingeplant war und das andere durch technischen Defekt oder Rückzug irgendwann aus dem Feld verschwinden würde (das passierte schon nach der Einführungsrunde).
Das Düchting Team hatte mit der Startnummer 126 ein etwas gemäßigteres Fahrzeug an den Start gebracht. Man lag mit dem Seat auf Platz 5 (Platz 74 im Gesamtfeld). Davor rangierten auch noch die japanischen Subaru-Fahrer und die Gebrüder Wasel mit dem TTS.
Freitag vormittags war dann das zweite Quali, diesmal 2 Stunden lang. Viel Verkehr war auf der Strecke nicht, da niemand so richtig daran glaubte, dass die Strecke Zeitverbesserungen erlaubte. Erst in der letzten halben Stunde der Trainingssession belebte sich der Betrieb und vor allem auf den vorderen Gesamträngen gab es einige Verschiebungen. In der SP3T fuhr nur das Subaru-Team schnelle Runden.
Das Rennen wurde am Sonntag um 16:00 gestartet und es gab einiges Gemetzel in der ersten Stunde. Die Düchting-Crew hielt sich klug aus allem raus und lag in der Anfangsphase in der Gegend von Platz 4, aber nach der achten Runden war erst mal eine längere Pause angesagt. Eine gute halbe Stunde später war das Auto wieder unterwegs, fast ans Ende des Feldes zurückgefallen. Dann ging es ans Aufholen. Platz um Platz in der Klasse wurde zurückerobert. Kurz vor 20:00 Uhr waren sie schon wieder auf Platz 9, allerdings lagen die Rundenzeiten im Bereich um Platz 5 bis 6, so dass sich der Abstand zur Spitze laufend vergrösserte. Dann gab es zwischen Flugplatz und Schwedenkreuz an einer der schnellsten Stellen des Rings eine heftige Kollision mit dem McLaren von Klaus Ludwig. Beide Autos schlugen hart ein und waren aus dem Rennen. Glücklicherweise saß Pierre zu dem Zeitpunkt nicht im Auto.


20.5.2012 - ETCC Salzburgring
12./13.5.2012 - Rallyesprints Hungriger Wolf