15.10.2011 - 250 Meilen Nürburgring



Der erste geplante Einsatz des Seat mit dem von Pierre überarbeiteten Mapping führte im Vorfeld zu gespannter Erwartung, was es wohl für eine Zeitverbesserung geben könnte. Aber es lief nicht wunschgemäß.

Pierre durfte am Samstag bei ca. 2°C Lufttemperatur und frostiger Stecke das Quali eröffnen. Teilweise wurde von den Streckenposten durch die rot/gelb gestreifte Flagge die rutschige Strecke markiert. Nach seiner Erkundungsrunde, war Pierre auf einer schnellen Runde unterwegs, spätere Untersuchungen ergaben, dass es eine Rundenzeit von 09:00 hätte werden können. Doch rutschte auch er beim Anbremsen im Streckenabschnitt Tiergarten, wie noch im Laufe des Tages viele, viele weitere Rennfahrzeuge in die Leitplanke. Der Seat war einseitig ziemlich platt. Abgesehen von der Karosserie waren unter anderem Stabi, Achsschenkel und Querlenker krumm.
Im Qualifying konnte das Team so nur eine gezeitete Runde abliefern, und die war mit 9:57 ca. 50 Sekunden langsamer als der Normalwert.
Erst sollte der Seat aufgrund der Defekte und der knappen Zeit aufgeladen werden, doch plötzlich packte das Team ein Ehrgeiz der besonderen Art.
Mit Meisterhänden hat das Team gewütet, wie die kleinen Ameisen wirbelten sie um das Auto und nagelten es wieder zusammen. Zwar mussten sie aus der Box noch hinterher starten, konnten aber noch Anschluss an ihre Startgruppe finden.
Sie haben sich durchs Feld gewühlt, bis zum Rennabbruch waren sie schon auf Platz 14 der SP3T.
Zu viele Unfälle und keine verfügbaren Krankenwagen waren der Grund für den Abbruch.
Nach dem Rennabbruch und allen Aufräumarbeiten gab es einen Restart, alle durften noch mal für 2h20min die Daumen drücken.
Kaum war der Restart erfolgt, kamen die erste Meldung über Funk: „die Bremse wird immer schlechter“. Es schien als ziehe die Bremse Luft, denn um vernünftig Bremsen zu können, musste man nun immer einmal pumpen, um beim zweiten Mal dann mit voller Bremskraft verzögern zu können. Pierre durfte dann den Schlussteil fahren. Die Bremse hatte sich noch weiter verschlechtert. Zum Ende musste Pierre bis zu dreimal „pumpen“ um überhaupt bremsen zu können, das lenkt vom schnell fahren ganz schön ab.
Im zweiten Rennteil kamen sie als vierter über die Ziellinie. Nach Addition der beiden Rennhälften belegten Pierre und Maximilian Hackländer am Ende Platz 9 unter den 22 Startern in SP3T.
Dabei lag die schnellste Runde mit 9:07 im Bereich ihrer normalen Möglichkeiten.

Der Link zu den Fotos des zusammengeklebten Seat:
https://picasaweb.google.com/112937638881740439457/VLN_15102011?authkey=Gv1sRgCMr--7TYsembRA


15.10.2011 - MSA Slalom
2.10.2011 - procar Hockenheim