29./30.7.2017 – Slalom Pferdsfeld

Zur vorletzten Station der Deutschen Slalom Meisterschaft waren Henrik und Reinhard bereits am Freitag Vormittag unterwegs, da ein Mega-Stau-Wochenende angesagt war. Sie umschifften aber gekonnt die größten Klippen und waren gegen 18:00 am Ziel.

Im Vorjahr war die Strecke weitgehend eine Vollgasprüfung mit zwei Bremspunkten an den Wenden. Das wollte der Veranstalter dieses Jahr ändern. Feine Änderungen an der Strecke ergaben immer noch einen sauschnellen Slalom, aber man konnte große Teile nicht mehr mit Vollgas fahren, sondern musste mit dem Gaspedal ständig regulieren. Bei den zwei Bremspunkten und einem kleinen Antipper war es geblieben. Trotzdem schaffte Henrik an beiden Tagen Zeitverbesserungen gegenüber 2016.

Die Klasse war mit 5 Teilnehmern nicht sehr üppig besetzt, nur der harte Kern der G4 war angetreten. Henrik musste sich also wieder mit Hans-Dieter Meckel auseinandersetzen, Reinhard kämpfte mit den beiden anderen um Platz 3. Henrik legte am Samstag mit der schnellsten Trainingszeit los und konnte im ersten Wertungslauf ein Zeitpolster von 1,5 Sekunden anlegen. Im zweiten WL steigerte er um vier Zehntel und gewann mit etwa 2 Sekunden Vorsprung recht komfortabel. Reinhard war für seine Verhältnisse gut aufgelegt und belegte trotz Pylonenfehler den dritten Platz, sieben Sekunden vor dem vierten. Er schaffte dabei das für ihn sensationelle Ergebnis im zweiten WL, nur 5,5 Sekunden langsamer zu sein als Henrik.

Für Sonntag rechnete Henrik mit einer Leistungssteigerung von Meckel und legte entsprechend absolut am Limit los. Er war im ersten Wertungslauf über eine Sekunde schneller als am Vortag, aber die Steigerung von Meckel fiel wie erwartet noch heftiger aus. Er war ganze 28 Hundertstel langsamer als Henrik. Reinhard versiebte seinen ersten Lauf mit leichten Orientierungsproblemen und daraus resultierendem Pylonenfehler. Es reichte für ihn am Sonntag nur zu Platz vier.

Enorme Spannung dann vor Lauf 2 der beiden Topleute. Henrik versuchte es mit einer Idee weniger Druck und dafür runderem Lauf des MX, war aber 2 Zehntel langsamer als in Lauf 1. Meckel war nun unterwegs und man konnte an der Zwischenzeit bei der ersten Wende erkennen, dass er sehr schnell war. Bei der Zieldurchfahrt war Henrik dann sehr erleichtert, denn auch Meckel war 3 Zehntel langsamer gefahren und damit war das Wochenendziel, zwei Divisionssiege, in trockenen Tüchern.

Blieb noch anzumerken, dass die beiden für den Rückweg die Strecke über Koblenz und Köln ausgesucht hatten, da diese staufreier erschien als der Weg über die A7. Ein wenig zitterte Reinhard vor der Fahrt über die Waage vor der Leverkusener Rheinbrücke, aber die Schranke blieb oben und die Fahrt war mit einem kleineren Stau bei Osnabrück und einer Umfahrung eines größeren nördlich davon recht flott.

 

 

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